Die Klaut

Die besinnliche Zeit ist vorüber und das neue Spielzeug vom Weihnachtsmann ist ausgiebig getestet worden: Smartphone, Laptop, Tablet, uvm. Auf diese kleinen Helferlein möchte man heutzutage nicht mehr verzichten.

Sie alle haben Ihre Vor- und Nachteile. Aber egal welches Display, egal welches Betriebssystem und egal welcher Hersteller – sie alle haben eines gemeinsam: Sie wollen unsere Daten.

Nach dem ersten Einschalten des neuen Geräts wird man mit gleich Fragen bombardiert „Möchten Sie Ihre Daten mit unserer Cloud synchronisieren“? An sich eine tolle und praktische Sache, wenn man weiß, was man wo synchronisiert. War es früher (2013) noch das „Was“, ist es heute eher das „Wo“. Mit Cloud-Diensten wird man überschüttet – die Cloud vom Handyhersteller, die Cloud vom Softwaregiganten, die Cloud von der Suchmaschine, die Cloud vom ehemaligen Buchladen, die Cloud vom Netzbetreiber und ganz zu schweigen von der Fallschachtel Cloud…

Man kann sich natürlich auf alle Anbieter gleichzeitig einlassen, aber dann gerät das Synchronisierungsvolumen komplett aus den Fugen. Und will man wirklich alle seine Daten überall hin synchronisieren? Vielen geht es dann eher so: Nix da! Ich will das nicht! Und so wird häufig nichts synchronisiert – keine Kontakte, keine Nachrichten, keine Bilder, keine Dokumente. Nur eben dann sollte man sich selbst um das Backup der Urlaubsfotos etc. kümmern. Denn ist erstmal das Handy oder das Tablet beim Baden im Wasser gelandet (ja, es gibt noch nicht-IP67 zertifizierte Geräte…), dann ist meist auch Schluss mit den Daten.

Entscheidet selbst, ob Ihr in die Cloud möchtet oder ob Ihr das selbst in die Hand nehmt, aber überlegt Euch gut, was Ihr wo ablegt. Denn sind die Daten erst mal weg, muss sich der Datenretter wieder darum kümmern. Und das wollen wir doch nicht, oder?

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