Just a Bunch of Disks

Mit der immer weiter fortschreitenden Digitalisierung und damit einhergehenden Speicherung von Daten finden vor allem NAS Systeme, die für den Einsatz von mehr als einem Datenträger konfiguriert sind, immer mehr Anklang. Je nach verwendbarer Anzahl der Datenträger gibt es so die unterschiedlichsten Konfigurationsmöglichkeiten. Just a Bunch of Disks weiterlesen

Datenverlust bei RAID 1 Systemen

RAID 1 – die billige Variante, ein Backup durchzuführen mit meist zwei Festplatten – so wird es gerne suggeriert. Man hat ein Quellmedium und gleichzeitig werden die Daten auf der gespiegelten Festplatte gespeichert. Was in der Theorie so schön klingt, kann in der Praxis jedoch schwere Folgen nach sich ziehen.

Ich sehe immer wieder, dass RAID 1 Systeme bei uns zur Datenrettung eingeschickt werden. Die häufigsten Ursachen für Datenverlust – trotz Spiegelung – bei RAID 1 Systemen sind:

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Zimbra Postfächer Accounts zusätzlich sichern tar.gz

Zimbra bietet neben einer generell ausgezeichneten Groupware auch ein tolles Interface an, sowohl über eine Web-Api als auch Command-Line-Tools administrative Aufgaben zu erledigen.

In diesem Artikel möchte ich zeigen, wie einfach es ist Postfächer automatisiert in Zimbra zu sichern – zusätzlich zum eigenen interne Zimbra Backup.

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Headcrash

Headcrash ist nicht gleich Headcrash. „Headcrash“ bedeutet zwar grundsätzlich per Definition, dass eine direkte Berührung der Schreib-/Leseköpfe auf den ferromagnetischen Oberflächen stattgefunden hat, hierfür kann es jedoch unterschiedliche Ursachen geben. Ebenso können die Auswirkungen völlig unterschiedlich sein. Im Folgenden haben wir einen Überblick zusammengestellt! Headcrash weiterlesen

Nach der Datenrettung: Benutzerrechte unter Windows übernehmen

Des Öfteren stehen unsere Kunden nach einer erfolgreich durchgeführten Datenwiederherstellung in unseren Laboren vor der Problematik, dass man nicht über die notwendigen Berechtigungen zum Öffnen eines angeschlossenen externen Datenträgers bzw. der Berechtigung zum Öffnen oder Kopieren der beinhalteten Verzeichnisse, Unterverzeichnisse und enthaltenen Daten verfügt. Ein Problem welches auch jedem Anwender ohne Datenverlust im Alltag begegnen kann. Dieses Problem kann unter den verschiedenen Microsoft Windows Versionen sowie auch unter Apple MacOSX auftreten. Mit dem nachfolgenden Beitrag möchten wir versuchen jedem, der vor einem solchen Problem steht ein paar Möglichkeiten zum Aushebeln dieses Umstands zur Verfügung stellen. Wir haben uns erlaubt neben den wohl am häufigsten verwendeten Versionen auch ältere Versionen aufzuführen. Allerdings müssen diese ohne entsprechende Bebilderung auskommen.

ACHTUNG!
Alle Anleitungen ohne Gewähr!
Erstellen Sie vorab eine vollständige Datensicherung!

  • Rechteübernahme unter Windows XP Home Edition, Professional
  • Rechteübernahme unter Windows Vista
  • Rechteübernahme unter Windows 7
  • Rechteübernahme unter Windows 8
  • Besitzrechte per Kontextmenü übernehmen
  • Lösung per Software (Filemanager)
  • Übernahme der Benutzerrechte bzw. Besitzrechte unter MacOSX

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Daten von Druckern und Multifunktionsgeräten geleakt

Ein sehr interessantes Thema wurde die Tage in einem Fernsehbeitrag aufgegriffen: in vielen technischen Geräten befinden sich  Speichermedien, wie beispielsweise Festplatten in Multifunktionsgeräten (MFP). Wird ein solches Gerät weiterverkauft, dann ist es mitunter ein Leichtes, sämtliche Druckaufträge, Scans,  Faxe oder Kopien zu rekonstruieren, da oft Festplatten in diesen Geräten verbaut sind, auf welchen die Daten gespeichert werden. Dies hat natürlich nicht nur eine wirtschaftliche, sondern auch eine strafrechtliche Brisanz. Stellt sich die Frage: wie kann man sich vor einem möglichen Datendiebstahl schützen? Gegenübergestellt werden hier zum Einen die softwareseitige Vernichtung der Daten sowie die hardwareseitige Zerstörung der Festplatte.

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Wasserschäden an Ihren digitalen Geräten

Die Unwetter, die wir und der Rest von Europa letzte Woche erlebten, werden uns in Zukunft regelmäßig plagen. Überflutete Straßen, über die Ufer getretene Flüsse und Dörfer, die von der Außenwelt abgeschnitten sind.

Viele der Betroffenen sind auch Selbständige, immerhin zwei von drei Unternehmen sind Einzelfirmen, die oft ihre Home-Offices haben. Das heißt in der Regel ein Büro mit Elektronik, wie Computern oder kleinen Servern, externen Festplatten oder NAS Systemen (für das vorbildliche Backup), Smartphones und Tablets, Kameras, etc. Auf all diesen Geräten sind meist wertvolle Daten gespeichert, die zum Zeitpunkt der steigenden Wasserstände am Liebsten nach Luft schnappen.

Professionelle Serverräume haben statt einer Sprinkleranlage zur Feuerbekämpfung meist eigene Gaslöscher in Verwendung, damit die Geräte mit den zahlreichen Festplatten in RAID-Systemen nicht nass werden. Aber durch Überschwemmungen oder starken Regenfällen können dann auch in Serverräumen große Schäden entstehen.

Immer wieder tragen wir dazu bei Flut-Opfern Ihre verloren geglaubten Daten zu rekonstruieren. Wichtige Daten sind bislang zum Glück nie verloren gegangen, wenn eine Festplatte oder Speicherkarte aus dem Wasser bzw. Schlamm geborgen wird, solange diese im Anschluss ohne weitere Manipulationen und Trocknungsversuche auf direktem Weg in eines unserer Labore gelangen. Auch ist es schon vorgekommen, dass versucht wurde, Beweise auf Datenträgern zu vernichten, indem digitale Beweisstücke ins Wasser geworfen wurden. Auch an diesen Fällen konnten wir die Daten immer noch zurückgewinnen. Kurz gesagt, Datenträger mit Feuchtigkeitsschäden sind regelmäßig auf unseren OP-Tischen für die Wiederherstellung.

Was, wenn der Wasserschaden bereits eingetreten ist?

Geschwindigkeit ist in diesen Fällen sehr wichtig für eine erfolgreiche Datenrettung von Festplatten oder anderen Medien. Der „nasse“ Datenträger muss umgehend in ein Reinraumlabor gebracht werden. Wenn nämlich eine Festplatte für eine lange Zeit Feuchtigkeit ausgesetzt ist kann die Feuchtigkeit in den inneren Teil der Platte dringen. Es ist von großer Bedeutung, dass die feuchten Magnetscheiben feucht bleiben, nicht bewusst getrocknet werden und bevorzugt vakuumverpackt oder mit einem feuchten Tuch eingewickelt und in einem luftdichten Plastikbeutel verpackt transportiert werden um Korrosion zu verhindern.

Was es vor allem zu vermeiden gilt?

In keinem Fall darf eine Festplatte auf einer Heizung oder mit einem Fön getrocknet werden, da der Schaden in Form von Korrosion nur steigt, die unsere Techniker dann daran hindert, die Daten wiederherzustellen.

Wie steht es um den Versicherungsschutz für die Hardware und den Datenverlust?

Versicherungen bieten nach Brand oder Wasserschaden, oftmals keine (!) Abdeckung für den Verlust von Daten, der Grund dafür ist die Deklaration als Naturkatastrophe. Der Verlust von digitalen Daten wie Finanzdaten, Datenbankdateien, entwickelten Programmen, etc. ist meist auch nicht durch Betriebsunterbrechungs-Versicherungen abgedeckt. Dies hat oft eine dramatische Auswirkung auf die Kontinuität des Unternehmens, wenn es uns Datenretter nicht gäbe.

Gibt es Vorschläge für die Aufbewahrung von Sicherungskopien?

Das beste Mittel den Verlust Ihrer Daten rechtzeitig zu vermeiden, sind natürlich Sicherungskopien die Sie dann an verschiedenen Standorten verteilt aufbewahren sollten, so dass die Daten in einem Notfall so schnell wie möglich wieder in Betrieb genommen werden können. Gerade bei Wasserschäden, aber auch im Falle von Feuer oder Einbruch, verdeutlicht sich die Notwendigkeit der Aufbewahrung von Backups außer Haus.

Wenn die Heads der Festplatte mit der Rampe verschmelzen

Ein interessanter Fall hat letzte Woche unser Labor erreicht. Es handelte sich dabei um eine externe Festplatte, die am Vortag noch problemlos funktionierte, allerdings ließ sich der Datenträger am Folgetag nicht mehr mounten. Aus dem Festplatten-Inneren waren leise, tickende Geräusche zu hören. So weit, so gut – zumindest ist dieses Fehlerbild erst einmal nicht außergewöhnlich.

Beim Öffnen des Datenträgers im hauseigenen Reinraum kamen unsere Techniker nicht aus dem Staunen heraus. Die Heads klebten an der Rampe fest – und zwar deshalb, weil diese geschmolzen und das Plastik mit den Schreib-/Leseköpfen verschmolzen war. Des Weiteren waren auf allen ferromagnetischen Oberflächen Rauchablagerungen zu erkennen, voraussichtlich von dem geschmolzenen Plastik. Wenn die Heads der Festplatte mit der Rampe verschmelzen weiterlesen