Attingo Datenrettung – Rückblick IT-SA 2015

Der Herbst ist für uns bei Attingo Datenrettung immer die Zeit der Messen – bis Ende November sind wir meistens voll im Einsatz und mit unserem Messestand bei unterschiedlichen Events vertreten. Nach einigen Jahren Abstinenz waren wir dieses Jahr auch wieder als Aussteller bei der IT-Security Messe IT-SA in Nürnberg vertreten, von der ich hier berichten möchte. Rückblickend können wir hier von einer erfolgreichen Messe sprechen, bei der neue Partner gewonnen werden konnten und wir an unserem Messestand viele interessante Gespräche mit IT-Entscheidern, Sicherheitsbeauftragten, Forensikern, Privatkunden und bekannten Gesichtern, die wir seit der ersten IT-SA 2009 kennen, hatten.

Angereist sind wir dieses Jahr mit sechs Personen aus den Bereichen Technik, Kundenbetreuung und Entwicklung – und das war auch gut so, denn nicht selten waren alle von uns gleichzeitig in Kundengespräche eingebunden.

Das Thema Datenschutz kristallisierte sich über die Tage als das Hauptthema heraus – bedingt auch durch die Tatsache, dass am ersten Messetag der Europäische Gerichtshof die Safe-Harbor-Entscheidung für ungültig erklärt hat. Aufgrund dieses durchaus glücklichen Zufalls war es uns möglich, eine unserer Kernkompetenzen bestmöglich kommunizieren zu können. Zum einen ist Attingo ein europäisches Unternehmen mit Firmensitzen in Hamburg, Wien und Amsterdam, zum anderen arbeiten wir schon seit jeher mit 1:1 Kopien auf Festplatten, deren Inhalte nicht auf Servern gespeichert werden.

Natürlich waren Themen wie Datenrettung von RAID, Storage und Virtualisierung von großem Interesse. An unserem Messestand haben wir dabei live den Aufbau von RAID 5, RAID 6, RAID 0 und RAID 1 Systemen demonstriert. Speziell die Arbeitsschritte der logischen Datenrettung der virtuellen Simulation eines RAIDs sowie dessen Zusammensetzung (Streifengrößen, Verlauf der Parity, RAID „XORt“ nicht und weiteres) konnten anhand unserer eigens entwickelten Software vertieft werden.

Nicht unerwähnt bleiben sollte auch die immer wiederkehrende Frage, wie häufig eine Festplatte überschrieben werden muss, damit keine Daten mehr gerettet werden können. Wenngleich die Antwort darauf nicht mehr so neu ist, so erscheint sie jedoch immer wieder revolutionär – zumindest wenn man die erstaunten Gesichter als Bemessungsgrundlage nimmt. Die kurze Variante lautet: sobald ein Sektor überschrieben wurde, dann lassen sich keine vorher darauf befindlichen Sektoren wiederherstellen. Eine Vertiefung gibt es hierzu auch unter https://www.attingo.de/datenrettung/richtig-loeschen/ .

Fazit der Messe: Das Thema professionelle Datenrettung ist und bleibt sehr nachgefragt, zumal sich immer mehr herauskristallisiert, dass sich zwar viele Datenretter (sowie vermeintliche Datenretter) im Markt tummeln, aber nur sehr wenige Unternehmen im Bereich professioneller Datenrettung und Datenwiederherstellung tätig sind. Dazu zählt umfassendes Know-How im Segment Storage Recovery in verschiedensten Umgebungen (Windows, Linux, ReiserFS, VmWare etc), Rettung komplexer RAID Systeme mit dynamischen LUNs, mehrerer virtueller Umgebungen, sowie die Wiederherstellung von Datenbanken, wie beispielsweise SQL, MSSQL, Oracle. Nicht zu vergessen zählt ein umfassendes Ersatzteillager (bei uns inzwischen über 11.000 Ersatzteile), hauseigene Reinraumlabore, Forschung und Entwicklung, und als wichtigstes: Spezialisten, die im Notfall 24/7 helfen können.

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