Schreib-/Lesekopf wird analysiert

Nur die Profis retten Daten

Es sind nur Daten! Das kann ja nicht so viel Arbeit sein! Andere bieten das viel günstiger an – Keine Ahnung wie oft ich diese Argumentation in den vergangenen Jahren gehört habe, wenn ich die empirische Schätzung des potenziellen Kostenrahmens für eine Datenrettung im Erstgespräch kommuniziert habe. Speziell wenn es sich um Datenverlust bei Privatpersonen handelt, erscheint es immer wieder als prallten zwei Welten aufeinander. Nachvollziehbarerweise sind Summen im oberen dreistelligen Preisbereich bis in den vierstelligen Bereich und höher für Privathaushalte oftmals nur schwerlich aufzubringen oder nicht tragbar. Wieso sollte deshalb die Schuldfrage in irgendeiner Weise in Richtung der Dienstleister deuten?

Immer wieder hört und liest man in unterschiedlichen Quellen, wie viel die Dienstleistung der Datenrettung maximal zu kosten hat. Die „Geiz ist geil“-Mentalität wird nach wie vor zum allgemeingültigen Kredo erhoben. Aber nur weil diese Aussage wieder und wieder getroffen und wieder und wieder von jedem wiederholt wird, kann sie nicht als selbstverständliche, unanfechtbare Wahrheit propagiert und akzeptiert werden. Anhand unserer langjährigen Präsenz im Fachbereich der Datenrettung und Datenwiederherstellung können wir sagen, dass eine „billige“ Datenrettung eine teure Datenrettung ist. Nach dem altbekannten Motto „Wer billig kauft, kauft zweimal“ sehen unsere Techniker sich oft unsachgemäß behandelten Datenträgern, die vor sichtbaren Verunreinigungen und in Folge unfachmännischer Bearbeitung vor Folgefehlern strotzen, gegenüber. In solchen Fällen ist das noch zu ermöglichende Ergebnis naturgemäß wesentlich schlechter und der notwendige Aufwand der Datenrekonstruktion höher, wodurch folglich auch finanzielle Auswirkungen bemerkbar sind.

Wir bieten mit Datenrettung eine professionelle High-Tech-Dienstleistung für den Notfall – den Extremfall – an. Eine Dienstleistung, die seit jeher unseren eigenen hohen qualitativen Ansprüchen gerecht wird und über die Jahre hinweg nachweislich den Erwartungen unserer zufriedenen Kunden entspricht. Die Auffassung unserer Kunden in punkto Professionalität und Expertise beinhaltet in keinem Fall fünf Studenten in einem WG-Hinterzimmer, ein paar frei verfügbare Programme und YouTube-Tutorials, um ihr Können auf die Probe stellen. Es vermittelt kein Sachverständnis, wenn man auf gut Glück Platinen tauscht. Es schafft kein Vertrauen eindeutig mechanisch beschädigte Datenträger unter Strom zu setzen. Es bringt die gesamte Branche in Verruf Festplatten ohne entsprechendes Know-How und die notwendige Ausstattung zu öffnen, nur um zu sehen ob die sensiblen Schreib-/Leseeinheiten auf die rotierenden ferromagnetischen Datenträgeroberflächen fahren.

Professionalität bedeutet Gefahrenpotenziale zu erkennen und zu vermeiden, fachmännisch zu beraten um Folgeschäden in jedem Fall zu verhindern und einzuleitende Schritte frühzeitig festlegen zu können. Datenverlust ist individuell. Jedes Fehlerbild bedarf einer überaus detaillierten Analyse. Es gibt keine einheitliche Lösung für sämtliche Probleme. Denn jedes Problem hat seine eigene spezielle Lösung. So wie jeder Patient eine persönliche und individuelle Diagnostizierung wünscht, so bedarf auch jeder Datenrettungsfall einer gesonderten Bearbeitung um analysieren, Fehlerquellen  isolieren und Lösungsansätze ermitteln zu können. Eine hochtechnologische und präzise Dienstleistung wie Datenrettung im „low budget“-Bereich anzubieten lässt den Schluss zu, dass weder langjähriges Expertenwissen, noch die technische Ausstattung, geschweige denn eine Abteilung für Forschung und Entwicklung vorhanden sind. Damit ist man nicht Teil der Lösung, sondern Teil des Problems! Gute Arbeit bedarf einer guten Basis. Und gute Arbeit hat bekanntermaßen ihren Preis.

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