Nach der Datenrettung: Benutzerrechte unter Windows übernehmen


Aktualisierte Version „Rechte übernehmen“ verfügbar !


 

Häufiges Problem nach einer Datenrettung

Immer wieder stehen unsere Kunden nach einer erfolgreich abgewickelten Datenrettung vor dem Problem, dass ihnen der Zugriff auf ihre Daten verwehrt bleibt. In den meisten Fällen liegt das an den jeweiligen Benutzerrechten. Ich habe mir erlaubt entsprechende Lösungen und Lösungsansätze aufzulisten und auszuführen, um eine schnelle  Hilfe für jeden Betroffenen zu ermöglichen.

  • 1. Rechteübernahme unter Windows XP Home Edition und Windows XP Professional
  • 1.1 Übernehmen Sie den Besitz für eine Datei:
  • 1.2 Übernehmen Sie den Besitz für einen Ordner:
  • 2. Rechteübernahme unter Windows Vista
  • 2.1 Übernehmen Sie den Besitz für einen Ordner:
  • 3.  Rechteübernahme unter Windows 7
  • 3.1 Übernehmen Sie den Besitz für einen Ordner:
  • 4. Rechteübernahme unter Windows 8
  • 4.1 Übernehmen Sie den Besitz für einen Ordner:
  • 5. Besitzrechte per Kontextmenü übernehmen
  • 5.1 Windows Registry Editor
  • 6. Lösung per Filemanager
  • 7. Zusatz: Übernahme der Benutzerrechte bzw. Besitzrechte unter MacOS

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Happy Halloween oder Der ganz normale Horror

Halloween Datenrettung
„Trick or treat“ hört man am 31. Oktober längst nicht mehr nur in den USA, sondern auch bei uns. Für die meisten Menschen ist Halloween der einzige gruselige Tag im Jahr – das kann man verschmerzen. Als Datenretter sind wir leider weitaus häufiger mit allerlei Horror konfrontiert. Wenn die Kunden sich als Frankenstein versuchen und an ihrer kaputten Festplatte herumschrauben, bekommen wir nur mehr ein entstelltes Monster ins Labor geliefert. Auch die Geräusche, die kaputte Festplatten manchmal so von sich geben, könnten eins zu eins aus einem Horrorfilm übernommen sein.

Aber nicht umsonst gibt es die Bezeichnung „schaurig-schön“ und so sehen wir uns als die Ghostbusters und Exorzisten, die den Festplatten das ganze Jahr über die bösen Dämonen austreiben und die guten Daten retten. In diesem Sinne wünschen wir euch: Happy Halloween!

Kann man eine kaputte Festplatte reparieren?

Oft werden wir gefragt, ob es möglich ist, eine kaputte Festplatte zu reparieren. Um diese Frage zu beantworten, sollte man sich zunächst folgende Fragen stellen:

  1. Was kann an einer Festplatte kaputt gehen?
  2. Welche Chancen und Risiken sollten beachtet werden?
  3. Macht es Sinn, eine defekte Festplatte zu reparieren?

Was kann an einer Festplatte kaputt gehen?

Es gibt, abhängig vom Ausfallhergang, verschiedene Komponenten und Bauteile, die bei einer Festplatte kaputt gehen können.

  1. Schreib-/Leseköpfe (Heads)
  2. Elektronik (PCB)
  3. Lager / Spindel
  4. Motor der Festplatte
  5. Oberfläche der Datenträger (Magnetscheiben)
  6. Magneten zur Positionierung der Schreib-/Leseköpfe
  7. Service Area

Welche Chancen und Risiken sollten beachtet werden?

Bei Überspannungen, zum Beispiel durch Anschluss eines falschen Netzteils, kommt es oft zu Beschädigungen der Festplatten-Elektronik. Während bei alten Modellen ein klassischer Platinentausch möglich war, ist dies bei modernen Festplatten nicht mehr möglich. Auf der Platine sitzen diverse Komponenten wie z.B. Mikroprozessoren, RAM und ROM. Die dort befindlichen Daten können je nach Festplattentyp einzigartig für jede Platte sein. Ein einfacher Tausch ohne Anpassung kann die Ersatzplatine unbrauchbar machen.

Erschütterungen oder Sturzschäden können schnell zu Beschädigungen der Schreib-/Leseköpfe führen, die Datenträger-Oberflächen beschädigen und unter Umständen auch zu einem Lagerschaden führen. Ein Klacken bzw. Schleifen ist oft zu vernehmen. Natürlich gibt es die Möglichkeit, durch Selbstversuche in Form von Austausch der entsprechenden Komponenten die kaputte Festplatte zu reparieren. Man sollte sich allerdings über die Risiken im Klaren sein. Die Beschichtung der Datenträger kann durch das Eindringen von Partikeln wie Staub oder durch Abrieb verunreinigt oder beschädigt werden. Gerade bei solchen Schadensbildern können wir oft Verschlimmbesserungen feststellen, wenn diese bereits manipulierten Festplatten in unser Labor kommen. Dies erhöht in der Regel den Aufwand und somit die Kosten einer Datenrettung immens – wenn denn überhaupt noch eine Rettung möglich ist.

Macht es Sinn, eine defekte Festplatte zu reparieren?

Ist die Festplatte physisch beschädigt, dann ist eine Reparatur der Festplatte unumgänglich. Bei der Reparatur der Festplatte geht es allerdings lediglich um eine temporäre Instandsetzung der Hard Disk. Sie hat nur noch das eine Ziel, so viele Rohdaten von dem Datenträger auszulesen wie möglich. Eine reparierte Festplatte für den laufenden Betrieb erneut zu nutzen ist absolut nicht zu empfehlen. Ob es wiederum Sinn macht, diese Reparatur durchführen zu lassen, ist natürlich abhängig von dem Wert, den man den Daten gibt. In der Regel sollte man für eine professionelle Datenrettung mit mindestens 500 Euro kalkulieren. Die Kosten können jedoch auch deutlich über 1500 Euro liegen, abhängig vom Schadensbild.

Welche ist die beste Festplatte?

„Können Sie mir einen anderen, besseren Hersteller empfehlen?“

„Ich möchte für die Zukunft eine Festplatte, die nicht kaputt gehen kann. Welche nehme ich da am Besten?“

„Welche ist die beste Festplatte?“

Diese und andere Fragen höre ich nur allzu häufig. Logischerweise regulär in dem Kontext, dass ein Kunde aufgrund eines Festplattendefekts nicht mehr an seine Daten heran kommt. In manchen Fällen kann dies auch ohne jede Fremdeinwirkung wie z. B. durch Stöße, Stürze, falsches Netzteil angeschlossen oder ähnliches passieren. Manchmal geschieht so etwas erst nach Jahren des Betriebs, hin und wieder sogar schon nach wenigen Monaten oder Wochen Betriebszeit. In solchen Fällen ist der Frust natürlich nachvollziehbar hoch. Denn immerhin hat man sich auf die Verkaufsversprechen des Verkäufers und die angepriesene Qualität und Haltbarkeit etc .verlassen. Doch welcher Hersteller bietet hier die beste Qualität und konstruiert Festplatten, die niemals kaputt gehen? Die Antwort lautet: Keiner. Es gibt keine zu einhundert Prozent ausfallsichere oder gar unzerstörbare Festplatten. Welche ist die beste Festplatte? weiterlesen

Der (Daten)Retter in der Not

Warum empfehlen professionelle Datenretter wie Attingo Backups und Datensicherungen gegen Datenverlust? Macht sich Attingo damit nicht das Geschäft mit der Datenrettung kaputt? Genauso könnte man sich fragen: Warum empfiehlt die Feuerwehr vorbeugende Brandschutzmaßnahmen? Warum empfiehlt die Polizei Maßnahmen um Wohnungseinbrüchen vorzubeugen? Warum empfehlen Mediziner Vorsorgeuntersuchungen und Tests? Vorsicht ist die Mutter der Porzellankiste. Und nimmt man es mit der Vorsicht nicht so genau, dann ist der Scherbenhaufen regelrecht vorprogrammiert. Der (Daten)Retter in der Not weiterlesen

Wer betreut mich nach einer Datenrettung?

Datenverlust kann passieren – oft schneller, als man denkt. In vielen Fällen wenden sich Betroffene als Erstes an ihr Systemhaus oder den IT-Fachhändler des Vertrauens. Doch in vielen Fällen haben Selbstständige oder kleine und mittelständische Unternehmen keine festen Ansprechpartner, an die sie sich wenden können.

Nicht selten kommt es vor, dass wir nach erfolgter Datenrettung gefragt werden, wen wir als IT-Dienstleister empfehlen können. Die ANMATHO AG ist beispielsweise eines der Unternehmen, die wir im Hamburger Raum die oben angesprochene Zielgruppe empfehlen können und die ein professionelles „rundum-glücklich-Paket“ anbieten. Hier finden Sie das von der ANMATHO AG gestellte Firmenportrait: Wer betreut mich nach einer Datenrettung? weiterlesen

Datenrettungssoftware

Der Windows Otto Normalverbraucher kennt es. Ständig poppen irgendwelche Benachrichtigungsfenster auf die entweder ein Ja, Nein, Abbrechen oder Wiederholen oder mehrere dieser Auswahlmöglichkeiten in Kombination anbieten. Die meisten Nutzer dürfen sich wohl der Unwahrheit überführt fühlen, wenn sie behaupten, dass sie sich jede Meldung aufmerksam durchlesen, den Inhalt richtig interpretieren und der Quintessenz entsprechend ihr weiteres Vorgehen abwägen. Der schnelle Klick um endlich weiter machen zu können ist wohl die weitverbreitete Vorgehensweise. Aus den Augen aus dem Sinn. In den meisten Fällen mag das gut gehen. In vielen Fällen verschwindet jedoch mehr als beabsichtigt. Datenrettungssoftware weiterlesen

Mythen der Datenrettung Teil 2

3)      In der Festplatte befindet sich ein Vakuum

Eine weit verbreitete Annahme ist, dass Festplatten in ihrem Innenleben ein Vakuum hätten. Die Wahrheit ist: In der Festplatte befindet sich Luft. Über einen Schneckengang mit Filter können Druckunterschiede ausgeglichen werden. Im Inneren der Festplatte schwebt der Schreib-/Lesekopf sogar auf einem dünnen Luftpolster nur wenige tausendstel Millimeter über der Plattenoberfläche. Ohne Luft würde das nicht funktionieren. Es kann sogar sein, dass in großen Höhen die Schreib-/Leseköpfe aufgrund der dünnen Luft auf die Magnetschicht aufschlagen, was zu Schäden führt. Kein Gerücht ist hingegen, dass man Festplatten nicht selbst aufschrauben sollte. Kleinste Staubpartikel führen bereits zu einem Headcrash.

Neuste Festplattenmodelle hingegen verfügen über eine Heliumfüllung. Ein Schneckenausgang für den Druckausgleich gibt es hier – sinnvollerweise – nicht. Durch die Heliumfüllung kann die Dichte deutlich erhöht werden, was zur Folge hat, dass die Heads mit einem noch geringeren Abstand über den Datenträgeroberflächen schweben. Ein Vakuum ist und bleibt aber ein Mythos.

4)      SSD-Festplatten sind ausfallsicher

Wenn man sich einige Minuten mit dem Thema beschäftigt und sich bei Google verschiedene Foren und Blogbeiträge aufruft, dann stellt man schnell fest, dass Datenverlust bei SSD-Festplatten keine Seltenheit ist. Richtig ist natürlich, dass Solid State Drives ausfallsicher gegen mechanische Schäden sind, was allerdings nicht weiter verwunderlich ist, da keine mechanischen Teile verbaut sind. Allerdings können Speicherbausteine oder Controller kaputt gehen. Der Aufwand der Datenrettung bei SSD‘s kann dabei schnell um ein Vielfaches höher sein als bei klassischen mechanischen Festplatten. Dies ist jedoch abhängig vom individuellen Schadensbild.

Im freien Fall…

…würde nichts passieren.

Es gibt Festplatten, die haben G-Sensoren, das heißt die Festplatte bemerkt, wenn sie sich im freien Fall befindet und fährt schnellstmöglich die Schreib-/Leseköpfe in die Parkposition, damit diese nicht bei einem Aufprall die Magnetschicht beschädigen. Auf der ISS denkbar schlecht, aber hier auf Erden eine tolle Sache. Meist sind diese G-Sensoren nur in mobilen Festplatten verbaut, aber wenn eine 3.5“ Festplatte mal „mobil“ wird, weil sich ein Fuß im USB-Kabel verfangen hat oder weil die Katze die Platte vom Tisch gefegt hat, dann wird der Aufprall aufgrund der höheren Masse wesentlich härter. Im freien Fall… weiterlesen